Selbstkritik

Selbstkritik loslassen  der Weg zu dir selbst

Wir alle kennen sie: die innere Stimme, die uns im Spiegel mustert, unsere Entscheidungen bewertet, unsere Fehler aufzählt. Mal klingt sie streng und fordernd, mal müde und klagend. Doch fast immer erzählt sie dieselbe Geschichte: Du genügst nicht.
Selbstkritik und Selbstmitleid gehören zum Menschsein. Sie entstehen oft früh aus dem Wunsch, dazuzugehören, besser zu werden, Ablehnung zu vermeiden. Was einst schützen sollte, wird mit der Zeit zum Dauerzustand. Gedanken schüren Scham oder Ohnmacht, diese Gefühle verstärken die Gedanken ein Kreislauf, der vertraut wirkt, aber klein hält.
Selbstkritik flüstert: Streng dich mehr an, sonst reicht es nicht.
Selbstmitleid seufzt: Es hat ja sowieso keinen Sinn.
Beide Haltungen trennen uns von unserer Lebendigkeit. Sie verengen den Blick, fixieren uns auf Mängel und lassen uns übersehen, was längst da ist. Und sie bleiben nicht im Kopf: Der Körper reagiert mit Anspannung, Müdigkeit oder Unruhe. Beziehungen leiden, weil wir Härte nach außen tragen oder uns zurückziehen.
Doch hinter diesen Mustern liegt etwas Wertvolles: der Wunsch nach Zugehörigkeit, Sicherheit und Anerkennung. Wenn wir diese Dynamiken erkennen, entsteht ein leiser Zwischenraum. Ein Atemzug. Ein Moment, in dem wir spüren: Vielleicht muss ich mich nicht länger bekämpfen.
Hier öffnet sich der WegNicht durch mehr AnalyseNicht durch neue SelbstoptimierungSondern durch gelebtes Mitgefühl.

Skydancing und der Ausweg aus innerer Abwertung

Im Skydancing begegnen wir diesem inneren Raum, in dem Selbstkritik und Selbstmitleid entstehen nicht als Schwäche, sondern als frühe Schutzreaktion.
Skydancing verbindet körperorientierte Psychologie, Achtsamkeit, Atemarbeit und bewusste Beziehungsräume. Verschiedene psychologische Ansätze fließen hier zusammen von bindungsorientierten Methoden bis zu traumainformierter Bewusstseinsarbeit. Dabei wird klar: Die harte innere Stimme gehört oft zu einem Anteil, der Sicherheit sucht.
In den Seminarräumen von Skydancing geschieht etwas Wesentliches:
  • Selbstkritik wird nicht analysiert, sondern im Körper gespürt.
  • Das Nervensystem findet im Kontakt Ruhe.
  • Mitgefühl wird nicht gedacht, sondern erlebt.
  • Beziehung wird zum Raum für neue Selbstwahrnehmung.
Was wie persönliches Versagen wirkte, zeigt sich als erlernte Schutzstrategie. Im sicheren, achtsamen Raum kann sich etwas lösen. Der Atem wird tiefer. Schultern entspannen sich. Der Blick wird weicher zuerst der eigene.
Skydancing zeigt: Würde ist nichts, das wir uns verdienen müssen. Sie liegt unter all den inneren Kommentaren bereit.
Vielleicht ist es Zeit, diese Stimme nicht länger allein zu tragen.
Vielleicht darfst du erleben, wie es sich anfühlt, dir selbst im Kontakt neu zu begegnen.
Skydancing lädt dich ein, diesen Raum zu betreten nicht, um besser zu werden, sondern um dich in deiner Ganzheit zu erinnern.